Schriftenreihe

Publikationen aus dem Nachlass von Editha und Felix Klipstein

 

2005_Klipstein_Barth_Cover

Band 1:

Rolf Haaser „’Gast am eigenen Tische’: Felix Klipstein und Friedrich Barth als Graphiker“
Fernwald: litblockín, 2005. 68 S., 27 Abb.
ISBN 3-932289-76-5
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Der erste Band der Schriftenreihe beschäftigt sich mit den graphischen Arbeiten von Felix Klipstein. Die Publikation entstand im Zusammenhang mit dem Ausstellungsprojekt über die Künstlerfreundschaft zwischen Friedrich Barth und Felix Klipstein. Aus dem Projekt sind zwei Ausstellungen enstsnaden: die erste fand im Schäfers Kultur Stadel in Wain (16. Oktober – 14. November 2004) und die zweite im Heimatmuseum Fridericianum in Laubach statt (20. August – 4. September 2005).

 

2007_Klipstein_Rilke_Cover

Band 2:

Rolf Haaser „Editha Klipstein und Rainer Maria Rilke im Sommer 1915“
Fernwald: litblockín 2007. 298 S., 54 Abb.
ISBN 3-932289-93-5
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Ein erlesener Mosaikstein unentdeckter deutscher Literaturgeschichte versteckt sich hinter einem Brieftagebuch, das die Laubacher Schriftstellerin Editha Klipstein (1880-1953) anlässlich ihrer Begegnungen mit Rilke im Sommer 1915 in München verfasst hat. Das Deutsche Literaturarchiv in Marbach und das Editha-Klipstein-Archiv an der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main bewahren zwei unterschiedliche Hälften des spannenden und brisanten Manuskripts, das erstmals von Rolf Haaser wieder zusammengeführt und kommentiert der Öffentlichkeit präsentiert werden konnte.
Editha Klipstein verbrachte im Juli 1915 einige Wochen in München, um in der Pinakothek ein Gemälde Chardins zu kopieren. Zufälligerweise wohnte sie während dieser Zeit zur Untermiete bei der damaligen Freundin Rilkes, der französischen Malerin und Schriftstellerin Lou Albert-Lasard, und lernte so Rilke aus nächster Nähe kennen. Dies war der Beginn einer Freundschaft, die bis zu Rilkes Tod Bestand hatte. Während des Münchenaufenthaltes machte Rilke Editha Klipstein auch mit der Schweizer Schriftstellerin Regina Ullmann bekannt, eine Bekanntschaft, die in ihrer Bedeutung für Editha Klipstein kaum zu überschätzen ist. In dem Brieftagebuch begegnen wir Rilke inmitten der Schwabinger Bohème, aber auch im Zweiaugengespräch etwa über ein Gemälde Picassos.
Neben den eigentlichen Rilkebeschreibungen, die den Tenor der Briefe beherrschen, und die den Reiz der Edition ausmachen, begegnen uns in besonderem Maße und auf je unterschiedliche Weise auch die für Rilke so wichtigen Frauenfiguren einer Lou Albert-Lasard, Regina Ullmann, Mathilde Vollmoeller-Purrmann, mittelbar als Adressatin der Briefe auch Ilse Erdmann, und nicht zu vergessen, Editha Klipstein selbst, die als Verfasserin der München-Briefe immerhin auch ein wichtiges Dokument zu ihrem eigenen biographischen Werdegang an die Hand gibt und gleichzeitig einen wertvollen Einblick in eine wichtige Facette ihrer intellektuellen Entwicklung gewährt.

 

2009_Editha_Klipstein_Reisetagebuch_Cover

Band 3:

Editha Klipstein und Magdalena Blass „Unsere Reise nach England 1899“
Herausgegeben von Rolf Haaser
Fernwald: litblockín 2009. 112 S., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-932289-99-8
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Als junges Mädchen begleitete Editha Klipstein, damals noch Ditha Blass, zusammen mit ihrer älteren Schwester Magdalena ihren Vater auf seiner Reise nach Großbritannien. Während der berühmte Altphilologe Friedrich Wilhelm Blass (1843-1907) über neu entdeckten literarischen Papyrusfunden der Dichterin Sappho und dem damals legendären Dichter Bacchylides grübelte, besuchten die beiden jungen Frauen die lokalen Sehenswürdigkeiten und wurden in das geschäftliche Leben eingeführt. Die Erlebnisse der beiden literarisch wie künstlerisch veranlagten Schwestern haben einen reizvollen Niederschlag in einem illustrierten Reisetagebuch aus dem Jahr 1899 gefunden, einem der frühesten literarischen Versuche der späteren Suhrkamp-Autorin. Das Manuskript des Reisetagebuches unter dem Titel „Unsere Reise nach England 1899″ aus dem Besitz der Klipstein-Stiftung wurde von Rolf Haaser ediert und herausgegeben.

 

2011_Klipstein_Spanien_Cover

Band 4:

Felix Klipstein „Spanische Erinnerungen (1907-1909)”
Herausgegeben und kommentiert von Rolf Haaser
Fernwald: litblockín 2011. 200 S., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN 978-3-932289-55-2
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Der Verfasser der hier vorgelegten autobiographischen Erzählungen ist der im Oberhessischen Laubach beheimatete Kunstmaler, Zeichner und Radierer Felix Klipstein (Gent 1880 – Gießen 1941). Er entstammte einer seit Jahrhunderten in Hessen-Darmstadt ansässigen Familie, die sich bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurückverfolgen lässt und ihrem Lande zahlreiche Beamte, Kaufleute, Offiziere und vor allem Forstleute gestellt hat. In den letzten 5 Jahren seines Lebens befasste sich Felix Klipstein neben seiner eigentlichen bildkünstlerischen Arbeit verstärkt mit der Abfassung von Erinnerungstexten. In 11 in sich geschlossenen Erzählungen schildert Felix Klipstein eine Reihe von spannenden und z.T. abenteuerlichen Episoden seines legendären mehrjährigen Spanienaufenthaltes der Jahre 1907-1909. Die zahlreichen Illustrationen des Bandes entstammen den Fotoalben und Skizzenmappen aus dem Nachlass Künstlers.

 


Die Schriftenreihe des Vereins zur Pflege des künstlerischen Nachlasses von Felix und Editha Klipstein e.V. wurde von Rolf Haaser und Wilhelm R. Schmidt herausgegeben. Seit 2014 übernimmt die Geschwister-Klipstein-Stiftung die Fortführung der Schriftenreihe.

Bibliographische Information Der Deutschen Bibliothek: http://d-nb.info/978916662

Alle bis 2011 erschienenen Publikationen der Schriftenreihe sind als E-Book auf der Homepade der Stiftung frei verfügbar.

Die gedruckten Bücher können gegen eine Spende von 15 Euro pro Band über die Geschwister-Klipstein-Stiftung bestellt werden:
Email: books@klipstein-stiftung.de
Post: Dr. Anna Ananieva, Am Brühl 11, 77776 Bad Rippoldsau-Schapbach
Telefon: (07839) 910197